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Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, vor fünfzig Jahren, ist das barocke
Dresden in Schutt und Asche gesunken. Eigenes schmerzvolles Erleben hat die
Autorin bewogen, das Sterben dieser Metropole der Weltkultur in
naturalistischer Treue nachzuzeichnen: ein erschütterndes Zeitdokument von
bleibendem Wert. Das dramatische Schicksal des Elternhauses in schwerer Zeit
und Gabrielas Werdegang beschreibt die Autorin in einfühlsamer und
einprägsamer Weise. Es sind persönliche Erinnerungen an ihre Heimatstadt der
Jahre 1933 bis 1957. Elend und Schrecken der Nachkriegszeit übersteht
Gabriela mit den Eltern und der blinden Großmutter in der sowjetischen
Besatzungszone. Dann aber durchbricht ein gleißender Sonnenstrahl den grauen
Alltag: Gabriela, klug und selbstbewußt geworden, weiß sich zu behaupten und
erlebt beglückt berufliche Erfolge und ihre erste große Liebe.
Der zweite Teil des Romans lebt von dieser Liebe, ihren Höhen und Tiefen, Hoffnungen, Sehnsüchten und Enttäuschungen vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung im gespaltenen Deutschland bis zum dramatischen Schluß. |
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Freiburger Echo Verlag |