Ich freue mich, dass meine Web-Site so zahlreich von Ihnen besucht wird und möchte mich dafür sehr herzlich bedanken.

Da wir leider nicht per vis à vis kommunizieren können, Sie also für mich mehr eine Art  nebulöser Gäste sind und es mir dadurch auch nicht vergönnt ist Sie zu fragen, wie Ihnen meine Texte und vor allem mein neu  ins Netz gestellter Roman gefallen haben, bin ich auf Ihre Kommunikation der anderen Form  angewiesen.

Ob Sie mir Beifall oder Kritik spenden, liegt in Ihrem Ermessen.  Für beides bin ich offen.  Eine Autorin, die  weder Kritik noch  Lob erntet, ist wie eine Schauspielerin, deren Besucher am Ende der Vorstellung  nicht klatschen aber auch keine Buh-Rufe erschallen lassen, sondern lautlos den Saal verlassen.

Schreiben heißt kreativ sein. Um mich zu verbessern, Ihnen Neues zu bieten,  ist es wichtig  von meinen Leserinnen und Lesern Resonanz zu erfahren

Also bitte schreiben Sie mir Ihre Eindrücke, Empfindungen oder Unverständnis in mein Gästebuch, wofür ich mich schon jetzt bedanke.

„Les Couleurs du Jardin donnent le ton à l’insurrection poétique"

im Rahmen einer Gemeinschafts-Veranstaltung des WortkunstForum Saarbrücken und den Poeten und Poetinnen aus LA PETITE PIERRE unter dem Vorsitz von Dr. Iris Gutfried, Présidente de l’Association LE JARDIN DES POETES FRANCOIS VILLON, wurde das Buch vorgestellt.

Die Texte des Buches, die von französischen sowie saarländischen Autoren und Autorinnen vorgetragen wurden, sind gegen Neid, Hass, Gewalt und Terror gerichtet. Sie stehen vorrangig für mehr Liebe, Verständnis sowie Toleranz unter allen Menschen, gleich welcher Hautfarbe oder Religion.

Doktor Andreas Hämer führte durch die Veranstaltung. Umrahmt wurde das Ganze von dem bekannten saarländischen Musiker Wolfgang Winkler sowie einer kleinen Einlage des Schauspielers Dietmar Blume.

Winfried Hoffmann hielt die Szenerie fotografisch fest.

Die von mir in dem Buch enthaltenen zwei Texte

„Fragen - ohne Antworten“

„Dresden 13./14.Februar 1945 --- Rückblick Februar 2005“

finden Sie anschließend.

Über einen Besuch in meinem Gästebuch und Eintrag würde ich mich sehr freuen.

Dresden 13./14.Februar 1945 Rückblick Februar 2005

Dresden 13./14.Februar 1945

Rückblick Februar 2005

Die Hölle hat all ihre Tore geöffnet.
Die Todesschreie aus tausender Kehlen vermischen sich mit dem
Trommelwirbel des Feuers, gehen ungehört unter.

Tage- und nächtelang leuchtet der Himmel glutrot – kein Erbarmen,
nirgends eine Zuflucht für die geschundenen Seelen.

Schuldgefühle überlebt zu haben, sind jahrelang ständiger Begleiter,    
ein Trauma.

60 Jahre später:  22:00 Uhr  -  Glockenläuten,
zart und leise beginnend, als Chor verglühender Kinderstimmen.  
Schon durchdringender die der Greise,
Verzweiflung herausschreiend, die der Frauen und Mütter,   
am Ende mahnende Stille.

Ein Meer von Kerzen, der Opfer gedenkend,  
tote Augen als lodernde Flammen,
auf Erinnern und Versöhnung hoffend.

Ich habe das Inferno überlebt. Warum ich?

Um all dieses Leid für die Nachwelt aufzuschreiben.

Fragen - ohne Antworten

Fragen - ohne Antworten

Warum, oh Gott, sag, gibt es Kriege?

Wir haben durch den Bombenangriff fast alles verloren:
meinen geliebten Großvater, meinen Freund Gerhard, viele Nachbarn, unsere
Wohnung, unsere Kleidung.

Du wirst mir jetzt nicht auch noch meine Großmama nehmen?

Ich bin nur müde, Großmama aber ist blind, erschöpft und
krank. Sie ist nicht nur durch die Anstrengungen auf der Flucht am Ende, nein,
sie ist es in ihrem Herzen. Sie hat seit Opas Tod keine Träne geweint. Alle
Tränen haben sich wie ein Panzer um ihr Herz gelegt und schnüren es nun zu. Ich
habe Angst, Angst um sie, aber auch um meine Mutti. Ihr Herz will nicht mehr.
Du weißt, sie ist krank. Vor allem fürchte ich ihren traurigen Blick, ein
Blick, der weit in die Ferne geht, als gäbe es nur dort ein Land des Friedens
und der Liebe.

Und Papa, auch er ist traurig, erschöpft. Was kann ich tun?
Sag es mir bitte!

Wahrscheinlich bist du ein sehr beschäftigter Mann, denkst,
ich bin in der glücklichen Lage, Eltern zu haben, während viele Kinder von
ihren Eltern getrennt sind, sie beim Angriff verloren haben. Man hat hier
Müttern ihre Babys weggenommen. Bitte hilf ihnen, aber schenke mir wenigstens
auch eine Sekunde deiner Zeit und laß meine Mutti wieder fröhlich, Großmama
gesund und Papa glücklich werden.

Laß uns eine Unterkunft finden, wo wir alle zusammen sein
können und nicht weiterziehen müssen, meine blinde Omi zurücklassend. Ich bin
erst zwölf Jahre alt, und ich habe Angst, so schreckliche Angst. Angst vor den
Bomben, Angst vor den Russen, Angst vor dem Hunger, überhaupt Angst.

Wird das immer so bleiben?

Bad Schandau, Mai 1945 – auf der Flucht
Brigitte Findeisen

finden Sie in der Bildergalerie.

Mein herzlicher Dank geht an Winfried Hoffmann, der mir die
Bilder zur Verfügung gestellt hat.

21.03.2015: Alle Kapitel sind online im Bereich Publikationen zu lesen.

 

Die bisherige alte Webseite wurde im Februar 2015 technisch überarbeitet. Der bisherige Stil wurde beibehalten, aber anstelle der alten statischen Seiten wird jetzt als modernes Content-Management-System Joomla 3 eingesetzt.

Mein neuer Roman "Verrückt genug Schriftstellerin zu werden" kann kostenlos Online gelesen werden.

Er steht im Bereich "Publikationen" bereit.

Über Ihre Rückmeldung im Gästebuch oder per Mail würde ich mich freuen.

Brigitte Sattelberger, im Februar 2015

Sie können einige meiner Geschichten im Internet lesen.
Bisher sind folgende Geschichten online:

  • Sommer, Sonne, Meeresrauschen
  • Fremde-Freunde
  • Verloren im Schnee
  • Ein Mondscheinspaziergang
  • Faites vos jeux

Sie finden sie im Bereich "Publikationen". Über Ihre Rückmeldung im Gästebuch oder per Mail würde ich mich freuen.
Brigitte Sattelberger, im Januar 2011